Lang, lang ist's her seit ich das letzte Mal was gepostet habe. Oktober, denke ich... Mir gings ziemlich mies in der Zeit und wirklich toll geht es mir immernoch nicht. Trotzdem dachte ich mir, ich muss jetzt mal meinen fetten Arsch hochkriegen und wieder was schreiben.
So viel gibt es allerdings nicht zu erzählen. Eigentlich fallen mir jetzt spontan eine positive und zwei negative Sachen ein, naja, mehr oder weniger negativ zumindest.
Das Positive ist, dass ich mittlerweile 45.5 Kilo wiege. Klar, ist noch ein laaaaanger, weiter Weg bis zu meinem Traumgewicht, aber es geht in die richtige Richtung. BMI ist jetzt 18.7 (18.696...), also auch schon weniger als noch vor einer Weile.
In den letzten 3 Wochen hatte ich einmal nen FA, insgesamt rund 112o Kalorien. Ekelhaft, ich weiß, aber immerhin hab ich an dem Tag sonst nichts gegessen und den Tag danach gefastet.
Das Negative ist, dass ich jetzt wieder ne Therapie anfangen soll. Nicht wegen der ES, sondern wegen Depressionen und so. Ich hab absolut keine Lust und denke auch nicht, dass es helfen wird. Haben die Therapien in den vergangenen Jahren ja auch nicht. Aber wenn dann wenigstens alle die Fresse halten und aufhören mich deswegen zu nerven, solls eben so sein. Dann kann wenigstens keiner mehr ankommen von wegen "Wenn du ne Therapie machen würdest, ginge es dir bestimmt besser..." Ernsthaft: Leckt mich doch alle anne Füße. Ich bin doch alt genug um zu entscheiden, was ich mache und was nicht. Außerdem ist es ja (wie gesagt) nicht so, als hätte ich nicht schon genug Therapien hinter mir und die waren alles andere als erfolg- und hilfreich. Eher im Gegenteil.
Die andere negative Sache sind Weihnachten und Silvester. Am liebsten würde ich mich bis nach meinem Geburtstag im Januar in meiner Wohnung verbarrikadieren und erst dann wieder rauskommen, wenn der ganze Scheiß vorbei ist. Ich feiere ja nicht mal Weihnachten, weil ich ja Muslima bin. Bei meiner komplett nicht-muslimischen Familie sieht das natürlich anders aus. Das heißt, dass ich am 24. mit meiner Mom und meinem Bruder zusammen essen muss. Ich HASSE essen in Gegenwart anderer. Wenigstens kann ich mir aussuchen, was ich esse. Aber wenn ich schon an den geruch von deren Gänsebraten (KOTZ!!), Kroketten und so weiter denke, wird mir echt übel. Ich werde mich definitiv selbst um mein Essen kümmern und mehr als Gemüse kommt mir da nicht auf den Teller.
Dann einen Tag später geht's mit meinem Bruder zu unserem Dad, unserer Stiefmom und unserer Oma. Es fängt schon ätzend an, weil mein Dad uns nicht abholt, sondern wir mit der Bahn hinfahren müssen. Und dann ist da wieder das Thema Essen. Wie gesagt: Essen in Gesellschaft ist echt der Horror für mich. Zumal ich nicht weiß was es da geben wird. Immerhin weiß mein Dad, dass ich nur was Veganes essen werde, also dürfte es zumindest ansatzweise akzeptabel ausfallen. Von meiner Oma gibts wahrscheinlich wieder massenhaft Schokolade und sowas, aber ich hab meiner Mom schon gesagt, dass sie das alles bekommt. Sie freut sich und ich bin den Kram los. Super.
Je nach dem wie das Essen da abläuft faste ich vielleicht am 26. Meine Mom und mein Bruder sind dann bei meinen anderen Großeltern, aber ich bleib zuhause. Da kommen so viele Verwandte und das ertrag ich überhaupt nicht. Sozialphobie und so weiter. Ich hab meiner Oma und meinem Opa gesagt, dass ich sie lieber mal so zwischendurch besuche, weil das andere zu viel Stress für mich ist. Die wissen von meinen psychischen Problemen und sagen, sie finden das verständlich, dass ich nicht dauernd über meine Depressionen reden will.
Ansonsten hab ich mir schon ein paar "gute Vorsätze" für das nächste Jahr vorgenommen. Ende DIESES Jahres will/muss/werde ich erstmal unter 45 Kilo kommen, wobei es jetzt so aussieht, als ob ich unter 44 kommen kann. Nächstes Jahr peile ich dann auf jeden Fall mein Zielgewicht an.





















